Die Welt von morgen...

Veränderte Rahmenbedingungen der Unternehmensführung im 21. Jahrhundert

"Systemisch Führen" mit der "Systemdynamischen Aufstellung Innere Form©"

Peter Klein vom Institut Innere Form, einem der Mitbegründer des Business-Forum Nürnberg

Sonderveranstaltung in Wien mit Peter Klein, Doris Wallner und Gerda Bindoni

FutureLab in der Sinnwerkstatt

Eine Zusammenfassung von Dipl.-Ing. Werner Riegler - memeticor® unter Verwendung von mem-topics©

Einleitung vvv

von Peter Klein (stark gekürzt und aus meiner Mitschrift wiedergegeben)
FlipChart1 Herr Klein erklärt den Unterschied der äußeren und der inneren Form anhand der "Dimension des Systems" - siehe FlipChart rechts. Aussen im Raum findet Bewegung und Begegnung statt, das können wir sehen als Materie (Erfolg). Innen entstehen Beziehungen und Bindungen, das braucht Zeit und wir können es spüren wenn wir es uns ins Bewußtsein rufen (Reflexion). Ein Beispiel: wir können auf eine Veranstaltung gehen und uns vornehmen, möglichst viele Leute kennen zu lernen - wir tauschen unsere Business Cards aus. Um eine Beziehung aufzubauen und eine Bindung einzugehen brauchen wir aber mehr Zeit. Denken wir an Mitarbeiterbeziehungen und Kundenbeziehungen. Wie trainiert man eine gute Kundenbeziehung in möglichst kurzer Zeit? Vielfach endet das mit eingelernten Grussformeln am Telefon - "Guten Tag, hier ist Peter Klein vom Institut für innere Form, was kann ich für Sie tun?". In vielen Organisationen werden immer mehr Mitarbeiter ersetzbar. Ist jeder ersetzbar - auch die eigene Frau? Wie sieht der eigene Erfüllungsgrad des Einzelnen aus? Um die Grenze vom Aussen zum Innen zu Überwinden, braucht man Mut. Stichwort: Tellerrand, Musterbrecher, "leiser Mut". Systemischer Ansatz:
  • Bild nach 6 Beziehungsebenen sichtbar machen
  • Unternehmensaufstellung.
    Welche Kräfte wirken da?
    Beispiel für eine Aufstellung:
    Fragen stellen nach der Befindlichkeit. Neue Personen von aussen (nicht im selben Raum hinzuholen). Zu 99% selbes Befinden nur aus der Situation heraus. Impulse setzen - Bewegung von sich aus. Anwendungen: Welche Marken kaufen welche Kunden? Was verkörpern wir nach aussen? Neue Positionen besetzen (neues Aufbauen).
  • FlipChart2
    Dimension des Systems
    handsigniert von Herrn Linder-Hofmann

    Aufstellung (Übersicht) vvv  ^^^

    Moderator Peter Klein, eine anwesende Dame als Anliegenträger (Bilder erstellt aus meiner Mitschrift und unter Zuhilfenahme von mem-topics© zur systematischen Visualisierung)

    Nachfolgend die Phasen der Aufstellung systematisch graphisch skizziert mit Kommentaren:

    Jobangebot...mir wurde ein Job angeboten neuer Job - ist...A stellt auf, Augen schliessen&sammeln, öffnen - Bewegungsimpuls neuer Job - neue Situation...A stellt P auf - Augen schliessen & sammlen, öffnen - Bewegungsimpuls neuer Job - neue Möglichkeit...A: I und K ansehen
				A stellt L auf neuer Job - ausloten...Moderator: L soll I ansehen neuer Job - Ritual...Dreiergespräch - I, K, L, Bez&Bin fassen sich an Händen, A nimmt I Platz ein B... M... Bewegung... Beziehung... Bindung... Begegnung...

    Phase I - 1. Aufstellung (Ist Situation) vvv  ^^^

    Jobangebot...Ist Situation Peter Klein... A... I... M... B... K... Bew&Beg... Bez&Bin... I... M... B... Bew&Beg... Bez&Bin... K... I...will andere besser sehen M...zuerst eineingend, unsicher
				jetzt klar, besser K...- B...kribbeln im Rücken
				linke Seite Magen? Bew&Beg...Bewusstsein war im Nacken
				K etwas aus Blick verloren Bez&Bin...passt alles neuer Job - neue Situation...A stellt P auf - Augen schliessen & sammlen, öffnen - Bewegungsimpuls

    Phase II - 2. Aufstellung (Neue Situation) vvv  ^^^

    Jobangebot... neue Situation I... M... B... K... Peter Klein... Bew&Beg... Bez&Bin... A... B... I... K... M... Bew&Beg... Bez&Bin... P... P... I2...Blick zu B verstellt aber neugierig auf P

				kein Kontakt zu K seit P da ist K2...blockiert

				kein Kontakt zu I trifft zu B2...Energieschub, Magengefühl schwächer

				nach Euphorie - Vakuum Bez&Bin2...90 grad gedreht, augeregt, Gefühl für P da. P2...füjlt sich gut
				in Griffweite I Bew&Beg2...nicht bewegt, abwartend.
				K kein Blickkontakt, aber Fokus auf M,
				zu Bez&Bin besser M2...Zwang: neuer P in den Schultern
				schön in Runde schauen A2...vieles ist stimmig, ohne rationale Erklärung
				K betrifft mich Moderator2...zu A: Magenproblem - mulmig ?
				auch im Alltag ? neuer Job - neue Möglichkeit...A: I und K ansehen
				A stellt L auf

    Phase II - 3. Aufstellung (Neue Möglichkeit) vvv  ^^^

    Jobangebot...neue Möglichkeit I... M... B... K... Peter Klein... Bew&Beg... Bez&Bin... A... B... I... K... M... Bew&Beg... Bez&Bin... P... P... L... L... I3...möchte K näher haben

				brauche Luft - geht weg...

				möchte zurück K3...warum tust Du es nicht?

				zu nahe - total schlecht... Bew&Beg3...kalt über Rücken - unangenehm Moderator3...oft wird man nicht richtig eingeführt in neue P
				A soll L stellen P3...wundert sich dass K näher als I neuer Job - ausloten...Moderator: L soll I ansehen

    Phase III - 4. Aufstellung (Ausloten) vvv  ^^^

    Jobangebot...ausloten I... M... B... K... Peter Klein... Bew&Beg... Bez&Bin... A... B... I... K... M... Bew&Beg... Bez&Bin... P... P... L... L... L4...jetzt besser überblicken
				sagt laut Moderator zu I:
				I4...besser - Druck ist weg K4...hat Magenflatter, geht nicht gut

				nimmt es L nicht ab P4...ich bin da, es passiert was,
				ich bin trotzdem da... Bez&Bin4...stelle K zu I und P neuer Job - Ritual...Dreiergespräch - I, K, L, Bez&Bin fassen sich an Händen, A nimmt I Platz ein

    Phase III - 5. Aufstellung (Dreiergespräch - Ritual) vvv  ^^^

    Jobangebot...Dreiergespräch B... A... I... K... L... Peter Klein... Bez&Bin... K5...mehr Vertrauen zu L

				zu I: I5...zu L: A5...zu L: L5...freue mich Moderator5...zu A: hast Du die Stelle verdient ? M... P... M5...unaufrichtig ?
				wie ist Wertschätzung gegeben ?

    Schlussworte ^^^

    von Peter Klein, Gerda Bindoni und Doris Wallner (stark gekürzt und aus meiner Mitschrift wiedergegeben)

  • Peter Klein:
    Es geht nicht darum, in die Zukunft zu schauen, sondern darum, neue Ideen und Eindrücke zu sammeln.
    Was ist möglich, was braucht es dazu?

  • Gerda Bindoni:
    Wie kommt das Neue in die Welt?
    Auch wenn es unter materiellen Gesichtspunkten nicht möglich ist, ist es oft auf einer anderen Ebene möglich.
    Stichwort "Musterbrecher"!
    Die innere Form ist mehr als Finanzplan und Marketing.
    Wo kommen Kreativität und Motivation her?
    Wo kommt die Energie von erfolgreichen Unternehmen und motivierten Mitarbeitern her?
    Verwirklichen, Sinn, Sein was er ist = "Schatztruhe für Unternehmen".
    Der Lehrgang "personal Mastering" wurde bereits 3 mal erfolgreich abgehalten.
    Aus der Überlegung heraus, was die Absolventen für Strukturen in den Organisationen brauchen,
    um erfolgreich zu sein, ist dieses FutureLab entstanden.

  • Meinungen aus der Runde:
    Unternehmen wirtschaften. Gruppe braucht Aufgaben!
    Jaspers: was der Mensch ist, ist er durch die Sache, die er zur seinen macht.
    BWL heisst nicht Maximierung, sondern notwendigen Gewinn für Investitionen erwirtschaften.
    Nicht Shareholder oder Stakeholder, sondern das Unternehmen weiter entwickeln.

  • Doris Wallner:
    Die WHO definiert deshalb auch Gesundheit nach 4 Gesichtspunkten:
    • körperlich
    • geistig
    • seelisch
    • sozial
  • mein Eindruck:
    Eine hoch interessanter und zugleich stimmungsvoller Abend.
    Wenn auch nur ein Bruchteil dessen in Organisationen regelmässig umgesetzt werden kann,
    was hier sichtbar und vor allem spürbar geworden ist, freue ich mich auf die Zukunft!

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